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04.02 2016 - Palliativ ohne Grenzen 2016


„Ich will sterben!“ – „Palliative Herausforderungen zwischen Todeswunsch und Lebenswillen“. Dieses Thema rund um Autonomie und Selbstbestimmung des Menschen steht im Mittelpunkt der vom Förderverein Palliative Care Martinsbrunn (Meran), der Katharina Kasper Akademie (Dernbach, D), der Privatklinik Martinsbrunn (Meran) sowie vom Herz-Jesu-Krankenhaus (Dernbach, D) und der Caritas Hospizbewegung organisierten internationalen Fortbildungswoche.

An verschiedenen Veranstaltungsorten in Meran befassen sich Fachleute aus dem In- und Ausland in Workshops, in Referaten und themenspezifischen Workshops mit der Situation schwerkranker sterbender Menschen. Die 6. Ausgabe von „Palliativ ohne Grenzen“ wird vom 26.04 – 30.04.2016 stattfinden.

 

Die Fortbildungswoche beginnt am 26.04.2016 mit 3 Workshops zu je zweieinhalb Tagen. Der Self-Care Workshop bietet Begleitende aller Berufsgruppen Unterstützung bei hohen emotionalen Belastungen Balance zu halten. Der zweite Workshop widmet sich dem Thema „Rehabilitation am Lebensende“, während im dritten Workshop Aspekte der Kommunikation im palliativen Kontext durch Selbsterfahrung, Wissensvermittlung und praktischen Übungen vertieft werden.

Am Donnerstagabend, den 28.04.2016, wird das 6. Internationale Symposium offiziell eröffnet. Dazu konnte Prof. Dr. Christoph Ostgathe aus Deutschland (Vizepräsident der deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin) zum Festvortrag „Ich will sterben! – Palliative Herausforderungen zwischen Todeswunsch und Lebenswillen“ gewonnen werden. Die Tagung am Freitag 29.04.2016, an der sich zahlreiche international renommierte Referenten beteiligen werden, wird sich mit den Themen der Autonomie und Selbstbestimmung auf verschiedenen Ebenen beschäftigen. Die Fortbildungswoche endet mit 8 verschiedenen thematischen Workshops am Samstag und einer gemeinsamen abschließenden Wanderung mit interaktiven Impulsen und einem abschließenden Gottesdienst. Bei Bedarf wird eine italienische Simultanübersetzung angeboten.

 

Diese Fortbildungswoche „Palliativ ohne Grenzen“ ist grundsätzlich für alle Interessierten offen. Sie richtet sich im Besonderen an Ärztinnen/Ärzte, Pflegekräfte, Physiotherapeuten, Mitarbeiter/-innen der Seelsorge und der psychosozialen Dienste, Mitarbeiter/innen in stationären und ambulanten Palliativ- und Hospizdiensten, an Ehrenamtliche, Personen in Hauspflege und nicht zuletzt an alle Interessierten, welche im Beruf oder in der Familie der schweren Aufgabe begegnen, Menschen in dieser schweren Zeit begleiten zu dürfen.

 

Informationen und Anmeldung können beim Förderverein Palliative Care Martinsbrunn in Meran unter 0473-205645 oder pog@palliativecare.bz eingeholt bzw. getätigt werden.

 

Palliativ_ohne_Grenzen_2016.pdf


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