Die Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul

Anfang der vierziger Jahre waren die Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul in Innsbruck auf der Suche nach einem Sitz für die Ordensleitung der Provinz und für das Noviziat südlich des Brenners. Da sollte der Zufall und wohl auch die göttliche Fügung eine Rolle spielen. 1941 konnte das Landgasthaus „Fallgatter“ und der anliegende „Pflanzerhof“ in Gratsch bei Meran durch den Orden von Dr. von Kaan erworben werden. Der Gastbetrieb „Fallgatter“, ehemals beliebtes Ausflugsziel der Meraner Bürgerschaft, wurde grundlegend umgestaltet und den Bedürfnissen der Schwesterngemeinschaft angepasst. Funktionell und schlicht bietet das heutige Provinzhaus 50 Schwestern ein schönes Heim. Der ehemalige Tanzsaal wurde zur Kapelle umgebaut und 1976 von Grund auf restauriert. In ihrer Schlichtheit lädt sie zum stillen Verweilen im Gebet ein und bildet das Zentrum des Hauses.

Das heutige Provinzhaus der Barmherzigen Schwestern und Martinsbrunn liegen inmitten saftiger Obstkulturen und mediterraner Parkanlagen. Sie bieten den Schwestern, den Patienten und ihren Angehörigen eine unvergleichlich schöne Oase der Ruhe und Rekreation. Spaziergänge im Garten, ein Gespräch am Brunnen oder meditatives Verweilen zwischen Rosen, Margeriten und Lavendel - welch sanfte Kraft strömt aus der Natur!

Der Orden der Barmherzigen Schwestern, deren Ziel es ist den Ärmsten der Armen zu helfen, geht in seinen Anfängen auf die Gemeinschaft der „Filles de la charitè“ des Heiligen Vinzenz von Paul zurück. Das Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern von Meran ist in Innsbruck.

Die Provinzoberin schreibt: „Unser wichtigstes Anliegen muss sein, unsere Zeit, Arbeitskraft, Professionalität und menschliche Zuwendung den Patientinnen und Patienten zu widmen. Aus christlichem Verständnis heraus geht es um den ganzen Menschen, um das Annehmen und die Pflege der ganzen Persönlichkeit. Mit dieser Erwartung vertraut sich ein Kranker bewusst oder unbewusst einem katholischen Haus an. Die Menschen, die zu uns kommen, sollen und wollen erfahren, dass wir neben allen professionellen Behandlungsansätzen in erster Linie für sie da sind.“

Die Einmaligkeit von Martinsbrunn, geprägt vom Leitziel einer wertorientierten, ganzheitlichen Zusammenarbeit, vom Geist der Menschlichkeit und Nächstenliebe des Hl. Vinzenz und der Hl. Luise sowie von der Weitsicht Dr. von Kaans, begegnet uns auf Schritt und Tritt.

 

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